Das toskanische Archipel und seine Inseln
Das toskanische Archipel und seine Inseln
"...als Venus den Fluten des Meeres entstieg, verlor sie sieben Perlen Ihrer Kette und aus diesen entstand das toskanische Archipel".
Dieser Mythos lebt immer noch, denn diese einzigartige Inselwelt gleicht einem Paradies...
Jede Insel dieses Archipels ist verschieden und somit einzigartig. Die wilde, natürlich gebliebene Natur und die geschichtlichen Orte bilden eine absolute Besonderheit; da dieses Paradies relativ schwierig, nur mit Schiffsanreise, zu erreichen ist, konnten die Inseln ihren Charme beibehalten.
Elba
...Im Mittelmeer gibt es eine Insel, auf welcher das kristallklare Meer in tausend verschiedenen Farben leuchtet. Es fließt träge auf weite Ufer zu, dringt in grüne Buchten vor oder bricht sich an schroffen Klippen.
Im Mittelmeer gibt es eine Insel mit reichen Macchia- und Kastanienwäldern, jahrhundertealten Steineichen, Agaven und Feigenkakteen, kurzum mit der typisch mediterranen, von der Sonne verwöhnten Vegetation.
Im Mittelmeer gibt es eine Insel, wo sich der Tourismus menschenfreundlich und sanft entwickelt hat, ohne die Umwelt, die Traditionen und die Einwohner zu verändern.
Im Mittelmeer gibt es eine Insel mit wertvollen Mineralien und einem harten Granit.
Im Mittelmeer gibt es eine Insel mit einer reichen Geschichte: Etrusker und Römer ließen sich auf der Insel nieder, überraschende Angriffe von Seeräubern und inselinterne Machtkämpfe forderten viel Blut und veränderten stetig Machtverhältnisse dieses kleinen, aber wichtigen Gebietes.
Capraia
Capraia zieht seine Gäste durch ihre wilde Schönheit in ihren Bann: ein wohlriechender Landstrich inmitten einer klaren See, ein echtes Paradies für Sportbegeisterte und Naturphotographen. Capraia liegt 36 Seemeilen von der italienischen und 18 Seemeilen von der französischen Küste entfernt. Aufgrund dieser Distanz ist die Insel nur von Livorno aus, direkt zu erreichen. Die Insel bietet jedoch vielen Aktivitäten ideale Voraussetzungen: tauchen, wandern, Kanu fahren, photographieren, doch auch Ausflüge mit Taxibooten oder typische Inselrundfahrten stehen hoch im Kurs. Zu den beliebtesten Motiven und Zielen der Insel zählt die "Cala Rossa“, einem Überbleibsel des nicht mehr aktiven Vulkans.
Pianosa
Pianosa galt bis vor kurzem als Gefängnisinsel, flach und windig, auf welche das fröhliche Echo und der Charme der restlichen Inseln nicht überschwankte. Nach 150 Jahren schloss man jedoch die Strafanstalt und arbeitete mit dem "Parco Nazionale dell'Arcipelago Toscano" (Nationalpark des toskanischen Archipels) ein Projekt zum Umweltschutz und Aufwertung der Insel aus.
Gerade durch die Abgeschlossenheit bewahrte die Insel ihre natürliche Umwelt und verweist mittlerweile mit Stolz auf die unberührte Natur und die reichen Fischgründe.
Aber Pianosa hat auch Überreste aus vergangenen Epochen zu bieten, wie z.B. die Totenstadt aus der Kupferzeit, die Villa Romana und die frühchristlichen Katakomben. Heutzutage besuchen Gäste die Insel gerne in einem Tagesausflug.
Montecristo
Montecristo ist die am schwersten zu erreichende Insel des Archipels und nur durch eine Genehmigung des Forstwirtschaftsministeriums zugänglich. Die Insel gehörte zu den privaten Jagdrevieren der Familie Savoia, doch seit 1970 wird die Insel auf Drängen des Europäischen Rates biogenetisch geschont. Montecristo ist mit einer Fläche von 10, 4 qkm 2 ein Juwel der Natur; die Insel wird nur von einer Familie und einigen Förstern bewohnt. Jährlich werden nur 1.000 Besuchsgenehmigungen vom Forstamt in Follonica ausgestellt.






