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Portoferraio

Portoferraio ist die Hauptstadt von Elba und birgt das Hafenzentrum. Man findet es nordöstlich der Küste, auf einem Vorgebirge, das nördlich durch die Bucht begrenzt wird.

Portoferraio ist eine der ältesten Kommune Elbas, und wurde von den Ligurern, Etruskern und den Griechen dominiert, bevor es zur römischen Kolonie, namens Fabricia, wurde.

So wie wir Portoferraio heute bewundern können, wurde es von Cosimo I. von Medici erbaut nach dem er es in Cosmopoli getauft hatte. Im Jahre 1548 wurde mit dem Bau der großen Befestigung begonnen.

Im Jahre 1814 beherbergte Portoferraio den Verbannten Bonaparte. Weitere, äußerst interessante und historische sowie kulturelle Orte sind die romanische Kirche von S. Stefano alle Trane, Villa dei Mulini, Villa San Martino, die Befestigung der etruskischen Hochkultur von Castiglione, das internationale Kunstzentrum von Italo Bolano, Pinakothek Foresiana und der botanische Garten von Ottone.

In der Kommune von Portoferraio finden sich auch die Thermen von San Giovanni. Zur Kommune von Portoferraio gehören die Lokalitäten S. Giovanni, Schiopparello, Magazzini, Ottone, Carpani, Bagnaia, S. Martino, Biodola, Viticcio und die Insel Montecristo.

Das Befestigungswerk

Das mediceische Befestigungswerk wurde aufgrund von Plänen des Architekten Giovanni Battista Bellucci realisiert.

In nur einem Jahr, von 1548 bis 1549, wurde die Befestigungsanlage, bestehend aus drei Festungen (Falcone, Stella, Linguella) konstruiert. Die Festungen sind mit einem soliden und starken Mauerbollwerk miteinander verbunden.

Im Bereich des alten Hafens durchquert man die "Porta a Terra" (Rundbogen), hier kann man die aneinander folgenden Festungen Falcone, Stella und Linguella bewundern, sofern der Zugang zum Fußweg möglich ist.

Villa Romana

Die Ruinen einer Villa aus der römischen Kaiserepoche kann man wenige Kilometer von Portoferraio entfernt, Richtung Bagnaia in der so genannten Lokalität Le Grotte, bewundern. Im Jahre 1960 wurden Teile der Villa aufgrund von Steinbrucharbeiten ans Tageslicht gefördert. Der große Komplex zeigt sich mit Mauerarbeiten in "opus reticulatum", einer großen Terrasse die dem Meer zugewandt ist und einem Pool mit Heizungssystem sowie einer Kläranlage.

Die Strände

Im Osten: Bagnaia (Sand e Kiesel), Magazzini (ghiaia), Ottone (Sand e Kiesel), Schiopparello (ghiaia).

Im Westen: Acquaviva (Kiesel), Biodola (Sand), Capo Bianco (Kiesel), Enfola (Sand, große Kiesel), Forno (Sand), Le Ghiaie (eiförmige, große Kieselsteine), Padulella (Kiesel), Scaglieri (Sand), Seccione (Kiesel), Le Viste (Sand und Kiesel), Viticcio (Sand und Kiesel).